Klare Niederlage im WFV-Pokal gegen den Verbandsligisten Normannia Gmünd

Herren I:

Gmünds Gnaase warnte auf der Hinfahrt

Der FVS unterliegt der Normannia letztendlich klar mit 0:6

Vielleicht hätte er als Glücksbringer tatsächlich gutgetan: Vladimir Manislavic, mit dem als Trainer den Sontheimer Fußballern vor sechs Jahren die Pokalsensation gegen den damals zwei Klassen höher spielenden 1. FC Normannia Gmünd gelamng, war am Samstagberuflich verhindert. Einer, der damals als Spieler dabei war und heute Coach des FVS ist, ordnete die Partie so ein: "Wie hat mein Freund Role (Roland Benz/ Trainer FVS II) gerade gesagt? Einmal machst du ein gutes Spiel und verlierst 0:6. Das ist bitter," sagte Sebastian Knäulein - und lachte. Der 39-Jährige sieht beständige Fortschritte bei seinem Team, das in knapp zwei Wochen in die neue Landesligasaison startet. Besonders nach dem Seitenwechsel, beim Stand von 0:2, habe seine Mannschaft "ein hervorragendes Spiel" gemacht. "Wir haben der Normannia unser Spiel aufgezwungen. Bekommen dann aber überaus unglücklich das 0:3." Die Gmünder führten zwar durch die Treffe rvon Anthony Coppola (15. Minute/ neben Marvin Gnaase und Jermain Ibrahim einer von drei Spielern, die einst beim FCH ausgebildet wurden, Doppeltorschütze Alexander Aschauer spielte gar in der 3. Liga für Stuttgart II und die SG SOnnenhof Großaspach) und Toscano Vincens (31.) relativ schnell mit 2:0. Allerdings vergab Sontheims Stürmer Ruben Ertle aus aussichtsreicher Position (7.). Beim Stand von 0:1 traf Jorgo Kentiridis aus kurzer Distanz nur den Pfosten (25.). Zu Beginn der zweiten Halbzeit drängten die Sontheimer auf den Anschlusstreffer (zwei gefährliche Weitschüsse von Daniel Gentner). Doch nun fiel das 0:3. Bei einem Rettungsversuch für den bereits geschlagenen Torhüter Alois Reinelt schoss Michael Kastler (kam bereits in der 17. Minute für den verletzten Daniel Bolcek) den Ball an den Pfosten, der daraufhin zurück ins Feld sprang. Hier musste Gmünds Jermain Ibrahim nur noch abstauben (59.). "Zum Schluss hin waren wir platt. Es war aber ein besseres Spiel von uns, als es nun dasteht", erklärte FVS-Trainer Knäulein. "Ich glaube, dasses kein wunderschönes Spiel war. Aber bei den Temperaturen sei es verziehen", sagte Normannias Spielmacher Marvin Gnaase, der bei der 2:3 Niederlage vor sechs Jahren auch schon dabei war. Ja, er habe keine guten Erinnerungen an das letzte Duell gehabt. "Ich habe es auf der Herfahrt ein paar Leuten erzählt, dass es nicht ganz schön war letztes Mal hier." So viele Spieler von damals seien ja nicht mehr dabei. Er sei schon so etwas wie ein alter Hase, so der 26-Jährige Gmünder, der in Stuutgart in der Immobilienberatung tätig ist. Beim FV Sontheim muss man nun abwarten, wie schwer sich Daniel Bolcek verletzt hat. Darüber hinaus konnte Jorgo Kentiridis (umgeknickt) das Spiel nicht beenden.

Bericht: Heidenheimer Zeitung

Interview mit unserem Vize-Kapitän Jorgo Kentiridis

Herren I:

"Es ist jetzt eine andere Ära"

Vize-Kapitän Jorgo Kentiridis sieht sich nun stärker in der Verantwortung

An Jorgo Kentiridis gibt es kein Vorbeikommen. Der 24-Jährige Mittelfeldspieler besticht durch sein athletisches Spiel und will in diesem Bereich noch weiter zulegen.

Herr Kentiridis, Sie wurden zum Vize-Kapitän gewählt. Übernehmen Sie nun auch mehr Verantwortung? Auf jeden Fall. In der letzten Saison war ich vierter Kapitän. Jetzt bin ich auch öfter da. In den letzten beiden Jahren habe ich geschichtet und war deshalb bloß jede zweite Woche im Training. Da muss man mehr für sich selbst etwas tun, das ist aber nicht das gleiche, wie mit der Mannschaft. Nun bin ich wieder voll dabei und habe auch Bock mehr Verantwortung zu übernehmen. Merken Sie, dass Sie fitter sind? Ich bin in jedem Training und bin körperlich sehr fit zurzeit. In der Corona-Pause haben wir viele Läufe mithilfe einer App gemacht. Da haben wir uns echt in den Arsch gebissen und voll durchgezogen, damit wir nicht bei null anfangen. Das hat auf jeden Fall etwas gebracht. Dabei sind Sie schon lange dabei... Es ist meine achte Saison bei den AKtiven, das ist schon eine lange Zeit. Wenn ich so auf die Mannschaft schaue, viele sind schon gegangen, mit denen ich zusammen gekickt habe. Hatten Sie nie Wechselgedanken? Es gab Angebote. Bei mir ist aber das oberste Ziel, dass ich so hoch wie möglich spiele. Ich bin keiner, der ein oder zwei Ligen runtergeht und dann ein bisschen Geld einsackt, wie es andere wahrscheinlich machen. Dafür bin ich zu jung und zu ehrgeizig. Nun bin ich seit sieben Jahren da, Vizekapitän, wir spielen in der Landesliga. Was will ich gerade mehr? Es macht richtig Bock. Mit Seba (Sebastian Knäulein) ist neuer Zug drin. Die ersten vier Wochen waren sehr positiv, bis auf die Testspielergebnisse. Die sind gerade aber zweitrangig. Mit Knäulein haben Sie noch zusammengespielt. Ja, in den ersten zwei Jahren als ich aus der Jugend rausgekommen bin. Er ist ein super Typ, der die jungen Spieler aufgebaut hat. Kann der neue Coach denn auch mal draufhauen? Bis jetzt war es noch nicht der Fall, dass er voll durchgreifen musste. Taktisch und was er uns beibringt ist es sehr stark zurzeit, weil wir auch viele junge Spieler haben. Ich denke, wenn es drauf ankommt, kann er auch mal draufhauen. Aber da sind noch Jonne (Kapitän Jonathan Mack), Genti (Daniel Gentner) und ich auch so, dass wir durchgreifen und unsere Meinung sagen. Es ist jetzt eine andere Ära. Christop Renner, Steven Färber und Michael Gansloser waren die Kapitäne. Nun sehe ich uns in der Verantwortung. Ist Jonathan Mack der Richtige? Jonne ist auf jeden Fall der Richtige als Kapitän. Er ist der Leader auf der Sechs. Jonne macht Wege, die sonst keiner macht und die weh tun. Er reißt sich den Arsch auf wie kein anderer. Deswegen war es die richtige Entscheidung, ihn zum Kapitän zu machen. Gelingt der Klassenerhalt mit Sontheim? Wir glauben auf jeden Fall an den Klassenerhalt. Wir haben nichts zu verlieren. Wahrscheinlich werden uns viele Mannschaften unterschätzen. Mit Sontheim in der Landesliga zu spielen ist überragend. Mit den Mitteln, die wir haben.

Bericht: Heidenheimer Zeitung

 

Interview mit unserem neuen Kapitän Jonathan Mack

Herren I:

"Die brauchen nicht mehr anzurufen"

Jonathan Mack ist neuer Kapitän beim FVS. Der 25-Jährige erzählt von seiner Zeit bei der "Zweiten" , Wechselgedanken und warum junge Spieler ab und an mal die Binde bekommen.

Er ist nicht nur absoluter Leistungsträger beim FVS, sondern auch frischgewählter Kapitän. Damit folgt Jonathan "Jonne" Mack auf CHristoph Renner, der nun nur noch sporadisch für seinen Heimatveren SG Heldenfingen/Heuchlingen in der zweiten Mannschaft auflaufen will. Herr Mack, waren Sie überrascht, dass Sie gewählt wurden? Jonathan Mack: Nee, überrascht nicht. Letztes Jahr war ich ja schon zweiter Kapitän. Für mich ist das Amt also in Frage gekommen. Überrascht war ich insofern, dass ich im Urlaub und damit an dem Tag der Wahl im Trainingslager nicht dabei war. Ich habe per Whatsapp erfahren, dass ich nominiert und dann auch gewählt wurde. Für mich war es selbstverständlich, die Wahl anzunehmen. Was für eine Art Kapitän ist Jonathan Mack? ich versuche stets positiv zu sein und alle zu pushen. Fußball ist aber unser Hobby, da gehören Fehler dazu. Wenn ich jedoch etwas ärgert, dann kann ich auch schon mal laut und emotional werden. Manchmal gibt es auch Situationen, in denen es angebracht wäre mal nichts zu sagen, in denen ich aber trotzdem aus mir rausfahre. Das ist aber nicht böse gemeint, ich will einfach das Beste für die Mannschaft. Natürlich versuche ichdank meiner Erfahrung auch die jungen Spieler durch Gespräche an die Mannschaft heranzuführen. Was kostet es denn, Kapitän beim FVS zu werden? (lacht) Noch muss ich keinen Einstand bezahlen. Ich plane jetzt auch nichts, es sei denn, die Jungs überlegen sich noch etwas. Es ist aber schon so, dass die jungen Spieler bei einem Vorbereitungsspiel mal die Binde bekommen, damit sie einen Kasten Bier zahlen müssen. Wie sehen Sie Ihre Entwicklung beim FVS? Ich bin Ur-Sontheimer, habe meine komplette Jugend in Sontheim gespielt und kam dann zu den Aktiven. Anfangs habe ich noch zwischen der ersten und der zweiten Mannschaft gependelt und auch mal ein halbes Jahr in der zweiten Mannschaft in der Kreisliga gespielt. Das kann ich aber jedem jungen Spieler nur empfehlen, weil man da die Spielpraxis bekommt, die man aus der Jugend gewohnt ist. Wenn man direkt in die erste Mannschaft kommt, damals war es Bezirksliga, hat man nicht immer gleich die volle Spielzeit. In der Zweiten kann man sehr viel lernen, um dann als gestandener Spieler in die erste Mannschaft zu kommen. Mir hat das damals gutgetan. Seit fünf Jahren spiele ich regelmäßig oder immer in der Ersten. Im letzten Jahr fielen Sie längere Zeit aus... Ich hatte mir im Training die Außenbänder gerissen. Wir haben nicht den größten Kader, da fällt sowas gleich ins Gewicht. Auch das mit Mats (Marcus Mattick/ Riss des vorderen Kreuzbandes) ist tragisch für uns, da wir offensiv nicht sehr breit aufgestellt sind. Und wie sehen Sie die anstehende Landesligasaison? Der Respekt ist auf jeden Fall groß, es wird extrem hart. Wir haben viele Spiele und englische Wochen. Das kann ein Vorteil sein, wenn man mal einen Lauf hat. Wenn man aber regelmäßig Niederlagen einfährt, kann das extrem frustrierend und schwierig sein. Gefühlt werden die Teams ab Platz 5 im Abstiegskampf befinden. Wir natürlich auch. Grundsätzlich steht ein großer Berg vor uns. Ich persönlich bin aber gespannt, wie sich die Coronasituation entwickelt. Und ob wirklich durchgespielt wird. Das kann sich ja schnell ändern. Haben Sie schon mal dran gedacht, vom FVS wegzugehen? In der letzten und vorletzten Saison gab es keine Angebote mehr. Aber davor war es schon so, dass man einen Anruf bekommen hat. Prinzipiell habe ich aber nie mit dem Gedanken gespielt, zu wechseln. Es gab aber mal eine Situation als ich zu Beginn meiner aktiven Zeit in der zweiten Mannschaft war, in Schwäbisch Gmünd studiert und unter der Woche dort gewohnt habe, dort in der Nähe einen Verein zu suchen. Weil mir der FVS aber so am Herzen liegt und es in der Saison auch Personalprobleme gab, habe ich beschlossen: Ich kann nicht gehen. Damals habe ich auch in der ersten Mannschaft ausgeholfen. Für mich kommt jetzt ein Wechsel nicht in Frage, ich wohne in Sontheim und spiele nicht mit dem Gedanken. Und das wissen auch die Vereine, dass sie nicht mehr anzurufen brauchen (lacht).

Bericht: Heidenheimer Zeitung

Kreuzbandriss bei Marcus Mattick

Herren I: Schlechte Nachrichten... unser Mats hat sich im Training das Kreuzband gerissen und wird einige Monate ausfallen. Gute Besserung Mats! #comebackstronger