Ausblick auf die derzeit geplanten Vorbereitungs- und Freundschaftsspiele

Vorschau für derzeit geplante Vorbereitungs- und Freundschaftsspiele:

Herren I:

So, 23.01.2022, 14:00 Uhr   FV Sontheim I - Türk. SV Donzdorf Jugendclub; Spielort: Kunstrasen Söhnstetten

Mi, 26.01.2022, 18:30 Uhr   Spfr Dorfmerkingen - FV Sontheim I; Spielort: Kunstrasen Dorfmerkingen

Sa, 29.01.2022, 14:00 Uhr   TSG Nattheim - FV Sontheim I; Spielort: Kunstrasen Ebnat

Di, 08.02.2022, 20:00 Uhr   DJK Schwabsberg-Buch - FV Sontheim I; Spielort: Kunstrasen Ellwangen

So, 20.02.2022, 17:00 Uhr   VFR Jettingen - FV Sontheim I; Spielort: Kunstrasen Söhnstetten

 

Herren II:

So, 13.02.2022, 17:00 Uhr   TSV Albeck - FV Sontheim II; Spielort: Kunstrasen Söhnstetten

Di, 15.02.2022, 19:00 Uhr   SpVgg Bachtal - FV Sontheim II

Sa, 26.02.2022, 14:00 Uhr   TSV Holzheim - FV Sontheim II; Spielort: Holzheim

So, 13.03.2022, 11:00 Uhr   SV Mergelstetten II - FV Sontheim II

 

Herren res.:

Sa, 26.02.2022, 12:00 Uhr   TSV Holzheim res. - FV Sontheim res.; Spielort: Holzheim

 

Nach derzeitigem Stand (12.01.2022) gilt nach der aktuellen Corona-Verordnung-Sport für Zuschauer die 2G+-Regel, d.h. Zuschauer müssen zusätzlich zum vollständigen Impf-/Genesenennachweis einen Schnelltest vorlegen, der nicht älter wie 24 Stunden ist. Personen mit Booster-Impfung sind von der Testpflicht ausgenommen. Dies gilt auch für Geimpfte mit vollständiger Grundimmunisierung, die maximal 3 Monate zurückliegt, sowie für Genesene, deren Infektion nachweislich maximal 3 Monate her ist. Aktuelle Infos findet ihr auch auf unseren Social Media Accounts (Whatsapp, Facebook & Instagram)

Ein Abschied, der schwerfällt - Danke für alles, Rebes!

Dezember 2021

Bericht: Edgar Deibert, Heidenheimer Zeitung

Abschied einer Legende Sontheims Co-Trainer Martin Rebhan: „Früher habe ich Eisenstangen umgegrätscht“

Beim Fußball-Landesligisten FV Sontheim wurde Martin Rebhan in nur knapp eineinhalb Jahren zur Vereinslegende. Vor seinem Abschied nach Darmstadt erzählt der 48-Jährige von vielen Tränen, seiner Zeit mit WG-Partner Frank Schmidt, einem besonderen Tänzchen mit Holger Sanwald und davon, was ihn beim Amateurfußball zur Verzweiflung bringt:

Würde man einen Film drehen, könnte man es nicht besser in Szene setzen. In seiner letzten Aktion läuft Martin Rebhan über den Rasen des FV Sontheim und geht noch einigen Gedanken nach. Drumherum ist kein Mensch. Dabei ist Rebhan kein Schauspieler, er ist authentisch. Den ultimativen Test dafür hat er beim FV Sontheim bestanden.

„Er ist ein absolutes Vorbild“, sagt Sebastian Knäulein über Rebhan. Zusammen trainierten die beiden in den vergangenen knapp eineinhalb Jahren das Landesligateam des FV Sontheim. „Für uns ist es echt schade. Er ist einfach ein geiler Typ. Die Jungs haben ihn ins Herz geschlossen.“ Als positiv verrückt bezeichnet Hannes Blank, der die Fußballabteilung des FVS zusammen mit Peter Korn leitet, den scheidenden Co-Trainer. „Er hat die Mannschaft mitgerissen mit seiner Leidenschaft und Emotionalität und ist mit seinem Willen vorangegangen“, betont Blank.

Verabschiedet wurde Rebhan am Sonntag, 19. Dezember. Wobei, genauer gesagt wird es Montag gewesen sein. Mit „seinem“ FV Sontheim feierte er nämlich in seinen Geburtstag rein. Und vergoss dabei viele Tränen, wie er unumwunden zugibt. Mit seiner Lebensgefährtin Heike Schiele zieht Rebhan nach Darmstadt, da er als Purser (Vorgesetzter aller Flugbegleiter) für die Lufthansa immer von Frankfurt am Main aus in die Welt fliegt.

Bei aller Faszination für den FV Sontheim. Ist der letzte Gang über den Rasen nicht etwas übertrieben? Rebhan nimmt diese Frage gelassen hin. „Nein, für mich war die Zeit in Sontheim wirklich eine Bereicherung. Ich war damals in einer Lebenskrise“, blickt der 48-Jährige auf seine Trennung von seiner damaligen Frau zurück. „Ich musste mich erst einmal neu sortieren. Und Fußball war schon immer meins.“

WG-Partner von FCH-Trainer Frank Schmidt

Was allerdings eine leichte Untertreibung ist. Einst träumte Rebhan davon, Fußballprofi zu werden. Von Coburg aus pendelte der Oberfranke mit 17 und 18 Jahren ins Internat des 1. FC Nürnberg, wo er sich das Zimmer mit einem gewissen Frank Schmidt teilte. „Frank hat da ganz gewohnt, ich habe an Wochenenden oder in den Ferien dort geschlafen. Es waren auch andere Spieler dabei, wir waren eine tolle Truppe“, erinnert sich Rebhan.

Während der heutige FCH-Trainer bei den Amateuren des 1. FC Nürnberg blieb, wechselte Rebhan zum VfL Frohnlach in die Bayernliga, die damals dritthöchste Klasse. Über Bayern Hof kam Rebhan auch zum TSV Vestenbergsgreuth, bei dem er erneut auf Schmidt traf. „Ich habe für diesen Traum alles gegeben und mein Leben nach dem Fußball ausgerichtet“, sagt Rebhan, um sich selbst lachend aufs Korn zu nehmen: „Ich war nicht so der begnadete Fußballer.“ Allerdings seien die Begeisterung und Mentalität seine Stärken gewesen.

Eine weitere Stärke: „Früher habe ich Eisenstangen umgegrätscht“, umschreibt Rebhan und hat einen Zeitungsbericht noch im Kopf, in dem es hieß: „Rebhan köpft einen Bierkasten aus dem Sechzehner raus.“ Er habe sich selbst, aber auch seine Gegenspieler, nie geschont, sagt der einstige Manndecker, der noch richtig „hobeln“ konnte.

Viele Vereine wussten Rebhans Vorzüge aber zu schätzen. Er hatte Angebote von Wacker Burghausen, Eintracht Trier und Dynamo Dresden. Der Vertrag bei Hertha Zehlendorf sei sogar schon unterschrieben gewesen. Da ihm die berufliche Sicherheit wichtiger gewesen sei, blieb Rebhan aber bei Bayern Hof, wo er beim Sponsor, einer Brauerei, im Außendienst arbeiten konnte, erklärt der ausgebildete Industriekaufmann.

Karriereende mit 26 Jahren

1999 kam aber mit 26 der Bruch: „Damals habe ich für mich entschieden, dass es nicht weitergeht“, erinnert sich Rebhan. Als Spielführer von Bayern Hof war er zu dieser Zeit an der Achillessehne verletzte. „Ich hatte einfach keine Lust mehr auf Fußball, war ausgepowert und leer.“ Rebhan kündigte seinen Job und orientierte sich neu.

Über eine Bekannte kam Rebhan zu Neckermann und wurde „von jetzt auf nachher“, wie er sagt, Anfang 2000 Reiseleiter auf Mallorca. „Ich bin schon immer gerne verreist, auch schon zu meiner Fußballerzeit. Ich liebe die Welt, fremde Kulturen.“ Über den gemeinsamen Arbeitgeber lernte Rebhan auch seine Ex-Frau kennen und kam so im November 2001 zum ersten Mal nach Heidenheim.

Auf dem Tisch mit Holger Sanwald getanzt

Der Beginn einer wunderbaren Zeit. Im Mohren tanzte er auf dem Tisch mit Holger Sanwald, der damals schon in der Verantwortung bei den HSB-Fußballern gewesen ist, erinnert sich Rebhan. Man habe sich darüber unterhalten, dass Rebhan zum HSB kommen solle. „Ich war keine 30 und eineinhalb Jahre raus aus den Aktiven. Ich hätte mir es zugetraut. Aber letztlich hat mir die weite Welt mehr bedeutet“, sagt Rebhan, der kurze Zeit später als Reiseleiter nach Thailand ging. „Wer weiß, wäre ich beim HSB gelandet, wäre womöglich der FCH nie dorthin gekommen, wo er jetzt ist“, nimmt Rebhan sich wieder selbst auf den Arm.

2004 ging es für ihn weiter nach Kreta – und immer wieder in den Landkreis Heidenheim. Und nach Frank Schmidts Rückkehr zum HSB, schaute Rebhan immer öfter auch beim Training vorbei. „Ich bin damals auch in der Oberliga zu Auswärtsspielen gefahren.“

Zweitligaaufstieg auf Mallorca mitgefeiert

Rebhans Bindung zum späteren FCH wurde mit den Jahren immer enger. Christian Beisel (Sommer 2009 bis Sommer 2011 beim FCH) ist einer seiner besten Kumpels und auch zu Mathias Wittek (Juli 2011 bis Januar 2019 beim FCH) hat er ein ganz besonderes Verhältnis. Kein Wunder also, dass Rebhan 2014 mit der Mannschaft auf Mallorca den Zweitligaaufstieg mitfeiern durfte.

Und hier staubte er ein originelles Erinnerungsstück ab: „Rebes, hier nimm die Hose“, habe Wittek zu ihm gesagt. Warum das erwähnenswert ist? Weil, Rebhan seitdem in den roten Shorts mit der Nummer fünf beim Sportmachen aufläuft – und somit auch im Training des FV Sontheim. „Beisel hatte die fünf, danach Wittek. Das ist doch toll“, sagt „Rebes“.

Wobei die Sontheimer natürlich „Rebbes“ sagen, wie er erklärt. Aber so ist die Sache mit den Spitznamen. Wenn Rebhan beispielsweise über Sontheims Trainer Sebastian Knäulein spricht, fällt nur der Name „Basti“. Dabei wird Knäulein in Sontheim nur „Seba“ gerufen. Rebhan lacht, wenn man ihn darauf anspricht. „Ja, ich sage halt Basti.“

Peter Tominac auf der anderen Seite wird von Rebhan einfach nur „Torwartlegende“ genannt. Über Tominac, Torwarttrainer beim FVS, kam der Kontakt letztlich zustande. „Wegen Corona bin ich ja eine Zeit lang nicht geflogen und hatte Zeit. Ich bin dankbar, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, die Jungs mitzutrainieren. Und das auf dem Niveau. Das war großartig“, sagt Rebhan. „Der Verein ist etwas Besonderes. Da können sich viele eine Scheibe von abschneiden. Und das alles ohne Geld. Es gibt ja Spieler, die stoppen den Ball weiter, als ich ihn schieße. Und die wollen 200 Euro im Monat. Das ist ein Witz.“

Die Entwicklung im Amateurfußball findet Rebhan generell nicht gut: „Manche spielen in der Kreisliga B oder A und kriegen 200, 300 oder 400 Euro. Und manche Vereine machen das mit. Das ist unfassbar.“

So leidenschaftlich wie er spricht, so engagierte sich Rebhan auch beim FV Sontheim. „Ich habe das fünf gegen zwei richtig eingeführt. Als ich dabei das erste Mal einen abgegrätscht habe, hat Steven Färber gejubelt: Endlich einer, der Gas gibt“, erinnert sich Rebhan. Und freut sich über einen weiteren Spitznamen: Färber nennt Rebhan nämlich aufgrund seines Jobs „Urlauber“.

Zuletzt war er als Flugbegleiter wieder häufiger unterwegs. Doch dabei sollte der FVS nie zu kurz kommen. Vor dem Heimspiel gegen Frickenhausen schaute sich Rebhan den kommenden Gegner an einem Mittwochabend an, flog am Freitag nach Orlando (USA) und kam am Sonntag zurück. Von Frankfurt am Main ging es für Rebhan direkt zum Spiel, bei dem er letztlich mit knapp 20 Minuten Verspätung ankam. „Verdammter Stau“, sagt er rückblickend. Doch diese Hingabe zeichnet ihn aus. „Für mich war es die beste Zeit“, betont Rebhan.

Wobei die 1:4-Niederlage in Köngen ihm noch nachhängt. „Das war ein Tiefpunkt, ich war echt fassungslos und auch noch am Montag drauf noch sprachlos“, sagt Rebhan. Doch was tun? Rebhan schlug vor, auf das Training zu verzichten und gab stattdessen zwei Bierkisten aus.

Wir saßen in der Kabine und haben geredet. Das war echt gut“, sagt er, betont aber zugleich: „Man muss freitags nicht der Star an der Theke sein, sondern sollte am Sonntagnachmittag auf dem Platz für seine Mannschaft da sein.“

Martin Rebhan selbst wiederum wäre gerne für seine zwei Töchter da, zu denen er seit längerem keinen Kontakt mehr hat. „Ich vermisse sie. Für mich wäre es das schönste Weihnachtsgeschenk, wenn ich von meinen Kindern wieder etwas hören würde“, sagt er mit Tränen in den Augen.

Ein eigener Soccerplatz - toller Bericht über unsere Mack-Jungs aus der Brunnengasse

27.12.2021

Bericht: Edgar Deibert, Heidenheimer Zeitung

Für 4000 Euro: Wie die Sontheimer Familie Mack einen Soccerplatz gebaut hat:

Fast immer herrscht reges Treiben in der Brunnengasse in Sontheim. Samuel und Jonathan Mack erzählen, wie sie mit ihrer Familie einen Soccerplatz errichtet haben, was sie dabei beachten mussten und was der besondere Reiz war:

Zugezogene oder, wie man im Schwäbischen so schön sagt, „Neigschmeggde“ müssen bei dieser Umschreibung in der Regel ganz genau hinhören. Dann nämlich, wenn es um die die Sodama, Entschuldigung, um die Sontheimer „Bronnabauer“ geht. Bronnabauer ist in Sontheim ein geflügeltes Wort. Mehr noch, ein Qualitätsmerkmal. Zugleich ist es ein Spitzname der Familie Mack, die in der Brunnengasse einen Brunnen in der Hofeinfahrt hat.

Sechs Brüder und drei Schwestern lebten einst im Haus mit der Nummer 1, dem damals einzigen in der Brunnengasse. Vor dem Haus lag eine Wiese. „Die war schon immer unser kleiner Fußballplatz“, erinnert sich Jonathan Mack. Als der mit Abstand Jüngste war der heute 26-Jährige immer dabei. „Wir brauchten nur über die Straße zu laufen und konnten kicken. Wir haben Nachmittage und Abende dort verbracht“, erzählt er über die Fußballbegeisterung innerhalb der Familie. „Als Alternative zum Arbeiten war Fußball weitaus leichter“, fügt Samuel Mack, der zweitälteste Bruder, mit einem Augenzwinkern an.

Herren res.: Herbstmeister!!!

Herren res.:

Nach dem 4:1 Auswärtssieg in Gussenstadt konnte unsere "Dritte" nach einer ungeschlagenen Hinrunde die Herbstmeisterschaft in der Kreisliga A3, res. feiern! Glückwunsch, Jungs! 

Herren II: Niederlage im Topspiel in Gussenstadt

Herren II:

Als letztes Auswärtsspiel der Hinrunde stand für die "Zweite" das Spitzenspiel in Gussenstadt an. Die Gastgeber erwischten einen äußerst gelungenen Start in die Partie und konnten bereits nach rund 10 Minuten in Führung gehen. Nach einem Fehlpass im Spielaufbau wurde ein TSV-Angreifer per Steilpass bedient und vollendete zum 1:0 für Gussenstadt (10.). Die Sontheimer drangen in der Offensive zwar öfters bis zur Grundlinie vor, jedoch fehlte oftmals die Genauigkeit im letzten Pass. Etwas 10 Minuten vor dem Seitenwechsel erhöhte Gussenstadt stattdessen auf 2:0. Es kam sogar noch dicker für den FVS: Nach einem Diagonalball über die Sontheimer Abwehr hinweg erhöhte Studener gar auf 3:0 und sorgte somit bereits in der ersten Hälfte für die Vorentscheidung (42.). In Hälfte zwei versuchte die "Zweite" nochmals zurück ins Spiel zu finden, jedoch wurde diese Hoffnung spätestens in der 81. MInute zerstört, als die Gastgeber zum wiederholten Male nach einer Ecke erfolgreich waren. In der Nachspielzeit gelang Sven Seiler immerhin noch der Treffer zum 4:1, nachdem er eine Hereingabe vom eingewechselten Maximilian Benz versenkte. Am Ende stand nach einem gebrauchten Tag für den FVS eine 4:1 Niederlage zu Buche.

Landesliga: Auch in Waldstetten erfolgreich und nun seit 6 Spielen ungeschlagen!

22.11.2021

Herren I:

Seit sechs Spielen ohne Niederlage: Wie der FV Sontheim auch in Waldstetten überraschte

Der Klassenerhalt bleibt weiterhin aktuell für den FV Sontheim, der so etwas wie die Mannschaft der Stunde ist. Was zum 3:1-Sieg beim TSGV Waldstetten führte:

Bei der im Vorfeld klar favorisierten TSGV Waldstetten siegte der FV Sontheim nach einer überzeugenden Vorstellung völlig verdient mit 3:1 und stellte somit wieder den Anschluss an die Nichtabstiegsränge in der Landesliga her.

Ohne groß abzuwarten, spielte Sontheim von Beginn an mutig nach vorne und kam auch schnell zu seinen ersten erfolgversprechenden Torchancen. Doch während Marcus Mattick und Jakob Gläser ihre Möglichkeiten noch ungenutzt ließen gelang den Gastgebern in der 25. Spielminute durch einen herrlichen Freistoßtreffer von Liridon Elezay aus 18 Metern der Führungstreffer zum 1:0.

Auch Rückstand schockt nicht

Doch schon zehn Minuten später konnte der FV ausgleichen. Nach einem schnell vorgetragenen Angriff, Mattick bediente Jonathan Mack mit viel Übersicht, war Christian Frickinger nach im Sturmzentrum zur Stelle und schoss aus wenigen Metern unhaltbar zum 1:1 ein.

Auf Vorarbeit von Daniel Gentner war es in der 42. Minute erneut Frickinger, der gefährlich vor Waldstettens Gehäuse zum Abschluss kam und gerade noch von einem Verteidiger geblockt wurde.

Auch in der zweiten Halbzeit blieb Sontheim am Drücker und sorgte ziemlich schnell für die Vorentscheidung. Zunächst war es Mannschaftskapitän Jonathan Mack, der ein feines Zuspiel von Frickinger mit einem platzierten Flachschuss zum 1:2 nutzte (56.).

Mack und Mattick machen alles klar

Nach einem Steilpass von Michael Kastler, weit aus der eigenen Hälfte, war dann Mattick in der 62. Minute gedankenschnell mit einem gefühlvollen Heber über Torhüter Marc Scherrenbacher hinweg zum 1:3 erfolgreich.

Sichtlich angeschlagen nach diesen zwei Gegentreffern, fanden die Gastgeber erst wieder in der Schlussviertelstunde besser ins Spiel und versuchten nochmals heranzukommen.

Nachdem Kastler in der 75. Spielminute in beeindruckender Art und Weise auf der eigenen Torlinie für seinen bereits geschlagenen Torhüter Alois Reinelt in höchster Not noch klären konnte, war es in der 84. und 85. Minute dann zweimal Reinelt selbst, der zunächst einen gefährlichen Schuss und anschließend einen Kopfball aus zwei Metern – jeweils von Waldstettens Torjäger Elezay – glänzend parieren konnte.

Trainer Knäulein zufrieden

Damit war der Auswärtssieg perfekt und Sontheims Trainer Sebastian Knäulein sprach von einer starken Leistung seiner Mannschaft, welche vor allem mit großem Einsatz über 90 Minuten unterwegs gewesen und sicherlich nicht unverdient gewonnen habe.

Am Sonntag, 28. November, um 14.30 Uhr ist zum Vorrundenabschluss der TSV Bad Boll in Sontheim zu Gast.

Bericht: Markus Benz, FV Sontheim

Landesliga: Vorbericht zum Auswärtsspiel in Waldstetten

19.11.2021

Herren I:

FV Sontheim will trotz Personalsorgen punkten

Die Landesliga-Fußballer des FV Sontheim treten an diesem Samstag beim TSGV Waldstetten an. Welche Spieler bei dem Auswärtsspiel auflaufen, wird Trainer Sebastian Knäulein kurzfristig entscheiden.

Für die Landesliga-Fußballer des FV Sontheim sind die Strapazen der bisherigen Saison deutlich zu spüren. Beim 3:3-Remis am vergangenen Wochenende gegen den TSV Deizisau wurde die Verletztenliste der Sontheimer noch etwas länger. Verteidiger Joshua Leoff gab bereits nach gut einer halben Stunde das Zeichen zum Wechseln.

Er hatte in der Partie davor mit Achillessehnenproblemen pausiert und wollte es unbedingt probieren“, sagte Sebastian Knäulein, „aber es ging dann einfach nicht mehr weiter.“ Der Abwehrmann kehrt damit in das üppig gefüllte Lazarett der Sontheimer zurück. In dem wird auch bis Jahresende Fabian Matuschek bleiben, der dem FVS bereits in den vergangenen Wochen verletzt fehlte. Beide Spieler werden laut Knäulein in den verbleibenden Spielen bis zur Winterpause nicht mehr zum Einsatz kommen.

Spieltagskader noch unklar

Welche Akteure sich an diesem Samstag auf den Weg zum Auswärtsspiel bei der TSGV Waldstetten (14.30 Uhr) machen werden, werde Knäulein erst nach dem Abschlusstraining entscheiden. „Da sehen wir, wer von den Angeschlagenen alles da ist und wer alles für die Partie in Frage kommt“, sagt der Trainer der Sontheimer und fügt hinzu: „Zum Glück haben wir einen breiten Kader und die Möglichkeit, auch Spieler aus der Zweiten mitzunehmen.“

In Waldstetten wollen die Sontheimer dann den Trend der vergangenen Wochen – seit fünf Spielen ist der FVS ungeschlagen – fortführen. Zumindest wenn es nach den Ergebnissen geht. Denn mit dem Auftritt gegen den TSV Deizisau war Sebastian Knäulein nicht zufrieden. „Wie wir in einigen Phasen agiert haben, hat mir nicht gefallen. Zumindest haben wir mit dem Punkt noch das Beste rausgeholt“, sagt er.

Knäulein fordert Steigerung

Deshalb sei gegen die Waldstettener eine Steigerung nötig, um erneut Zählbares einzufahren, so der Sontheimer Übungsleiter. Die Gastgeber, die nach einer überzeugenden Vorbereitung zum Kreis der Aufstiegskandidaten zählten, hinken ihren Erwartungen etwas hinterher. Mit 24 Punkten ist der TSGV der Abstiegszone näher als den Aufstiegsrängen. „Sie haben auch mit personellen Problemen zu kämpfen“, sagt Knäulein, „die Liga ist so eng in diesem Jahr, da kann sich kein Team längere Schwächephasen erlauben. “

Bericht: Dominik Florian, Heidenheimer Zeitung

Herren II + Herren res.: Doppeltes Schützenfest gegen den TSV Niederstotzingen

+++Kreisliga A3: Derbysieg gegen den TSV Niederstotzingen+++

Herren II:

Unsere "Zweite" gewinnt das Derby gegen den TSV Niederstotzingen mit 5:0! Nachdem bereits vergangene Woche das Derby bei SV Bissingen gewonnen wurde konnte gegen den TSV Niederstotzingen der nächste Derbysieg eingefahren werden. Markus Walliser erzielte nach knapp einer halben Stunde den Führungstreffer für den FVS. Felix Sparr erhöhte unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel sorgte Tim Urban in der 55. Minute für klare Verhältnisse. Das 4:0 erzielte Markus Walliser mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag in der 69. Minute. Nur zwei Minuten später erzielte Theo Funk den 5:0 Endstand.

 

+++Kreisliga A3 res.: Schützenfest im Derby gegen den TSV Niederstotzingen+++

Herren-res.:

Nach dem Unentschieden bei Derby in Bissingen stand mit dem Heimspiel gegen den Tabellenletzten TSV Niederstotzingen das nächste Derby vor der Tür. Unsere Reserve feierte am Ende ein 7:0 Schützenfest und grüßt weiterhin von der Tabellenspitze! Die Tore erzielten Jörg Öfele, Nick Schenk, Yannik Nusser, Johannes Diepold, Jonas Greil, Maxl Kern und Johannes Buck.

Landesliga: Doppelschlag in den Schlussminuten rettet ein Unentschieden

15.11.2021

Herren I:

Die Landesliga-Fußballer des FV Sontheim sehen gegen den TSV Deizisau bis kurz vor Spielende wie der sichere Verlierer aus, doch dann überschlagen sich die Ereignisse.

Durch einen Doppelschlag in den Schlussminuten sicherte sich der FV Sontheim noch ein 3:3 und damit einen glücklichen Punktgewinn gegen die Gäste aus Deizisau. Damit bleiben die Sontheimer weiterhin im Rennen im Kampf um den Klassenerhalt in der Landesliga. Der FVS startete erfolgsversprechend in die Partie.

Frühe FVS-Führung

Nachdem zunächst ein Abschluss von Marcus Mattick von den Gästen noch geklärt wurde (3.), gelang in der fünften Spielminute der Führungstreffer. Nach einem Solo von Christian Frickinger über die linke Seite verwertete Mattick seine Hereingabe mit einem platzierten Flachschuss zum 1:0.

Gäste drehen die Partie

In der 18. Minute setzte sich Deizisaus Angreifer Alassane Braun energisch gegen die Sontheimer Hintermannschaft durch und bediente Manuel Lisac im Sturmzentrum mustergültig, der problemlos zum 1:1 einschießen konnte. Und es kam noch schlimmer: Mit einem noch abgefälschten Schuss aus 20 Metern brachte der stark aufspielende Braun die Gäste in der 39. Minute in Führung.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit bot sich den Gastgebern gleich die Möglichkeit auszugleichen. Eine Flanke von Jonathan Mack führte in der 47. Minute beinahe zu einem Eigentor durch einen Deizisauer Abwehrspieler. Im Anschluss an den daraus resultierenden Eckball konnte Gästetorhüter Dennis Eiberle den Kopfball von Kai Jäger aus fünf Metern mit gutem Reflex noch entschärfen.

Kendel erhöht für TSV

Für die vermeintliche Vorentscheidung zugunsten von Deizisau sorgte Rouven Kendel in der 54. Minute, als er unmittelbar vor dem Sontheimer Strafraum unbedrängt abschließen konnte und zum 3:1 erfolgreich war. Nach diesem Gegentreffer blieb das Sontheimer Spiel zunächst sehr fehlerbehaftet, wodurch die sicher und souverän spielenden Gäste wenig Probleme mit den Angriffsbemühungen der Hausherren hatten.

Tim Urban verkürzt für FVS

Nachdem sich Gästetorhüter Eiberle in der 67. Minute beim Abwehrversuch eines Freistoßes von Genter verletzte und anschließend ausgewechselt werden musste, wendete sich das Blatt zugunsten der Heimmannschaft. In einer turbulenten Schlussphase ging es Schlag auf Schlag. Zunächst musste Deizisaus Arlind Smajili nach wiederholtem Foulspiel mit einer gelb-roten Karte das Spielfeld verlassen (82.) und nach einem Freistoß von Genter, den Ersatztorhüter Patrick Magnani abprallen ließ, war Tim Urban blitzschnell zur Stelle und drückte den Ball aus zwei Metern zum 2:3 über die Torlinie (86.).

Praktisch vom Anspiel weg eroberte der FV den Ball und nach Stefan Sappers Flanke traf Gentner mit einem sehenswerten Kopfball zum 3:3 Ausgleich. In der 90. Minute war Magnani dann auf dem Posten und konnte einen gefährlichen Freistoß von Gentner parieren.

Auswärts in Waldstetten

Glücklich und zufrieden waren nach Spielende sowohl FV-Trainer Sebastian Knäulein wie auch Mannschaftskapitän Jonathan Mack mit dem Punktgewinn, wobei man wieder einmal Moral bewies und somit noch einen Punkt sichern konnte. Am kommenden Samstag ist der FV beim TSGV Waldstetten zu Gast.

Bericht: Markus Benz, FV Sontheim

Kreisliga A3: Etwas unglückliche Niederlage im Nachholspiel

Herren II:

Am Mittwochabend stand für unsere "Zweite" das Nachholspiel beim Klassenprimus AC Milan Heidenheim an. Die Partie auf dem Mergelstetter Kunstrasen nahm schon früh Fahrt auf. Bereits nach vier Minuten konnte Tim Urban an der Strafraumgrenze nur noch durch ein Foulspiel gestoppt werden. Der daraus resultierende Freistoß landete jedoch in der Mauer. Kurz darauf hatten die Hausherren ihre erste Chance des Spiels. Toklucu lief alleine auf das Gehäuse der Sontheimer zu, doch FVS-Keeper Kuhn parierte stark (8.). Nach der munteren Anfangsphase hatte der Tabellenführer aus Heidenheim in der 29. Minute den Torschrei bereits auf den Lippen - ein Sonntagsschuss von Toklucu aus knapp 35 Metern knallte an den Sontheimer Querbalken. Drei Minuten später gelang dem FVS beinahe der Führungstreffer. Nach einer Standardsituation zog FVS-Kapitän Straub einfach mal ab und der aufgerückte Samuel Mack machte das Leder nochmal richtig scharf, indem er seinen Fuß dazwischen hielt und den Ball in Richtung Tor verlängerte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff nutzte Sven Seiler dann einen Fehler des Heimkeepers gnadenlos aus und knallte das Leder mit einem satten Abschluss aus 18 Metern mit Hilfe des Innenpfostens ins Tor zum 0:1 (45.). In Hälfte zwei wurden beide Teams immer wieder durch Standardsituationen gefährlich. Ein Freistoß von Steven Färber aus linker Position verfehlte das Gehäuse knapp (55.). In der 67. Minute drang ein Heidenheimer Angreifer in den Strafraum des FVS ein, doch Straub klärte die Situation mit einer astreinen Grätsche. Zur Verwunderung aller Anwesenden ertönte jedoch ein Elfmeterpfiff des Unparteiischen Oppold, der das Tackling doch tatsächlich als Foulspiel wertete. Den höchst umstrittenen Elfmeter verwandelte Cuckovic souverän (68.). Aufgrund dieser Entscheidung wurde das Spiel fortan hitziger, worunter der Spielfluss sichtlich litt. Zehn Minuten vor Abpfiff ging dann FVS-Verteidiger Mack fernab des Spielgeschehens nach einer Rangelei zu Boden, jedoch lag dies außerhalb des Sichtfeldes des Referees, weshalb dieser die Aktion nicht ahnden konnte. In der nun noch mehr erhitzten Schlussphase führte schließlich ein Freistoß auf Höhe der Mittellinie zum Torerfolg für den Tabellenführer. Mack wollte den lang in den Strafraum getretenen Ball klären, traf dabei jedoch unglücklich ins eigene Tor (84.). Somit stand unsere "Zweite" am Ende trotz ansprechender Leistung mit leeren Händen da.