Vorschau: Vorbereitungsspiele Sommer Saison 2025/2026

06.07.2025

Herren I / II / III:

Es geht wieder los! Nachdem die Doppelmeisterschaft ausgiebig gefeiert wurde starten unsere Aktiven Herren in die Sommer-Vorbereitung der Saison 2025/26. Auch einige Testspiele stehen bei unseren drei Aktiven Teams auf dem Programm. Die Spielorte, sowie mögliche, kurzfristige Änderungen könnt ihr aus den Portalen FUPA.net und Fußball.de entnehmen.

Geplante Vorbereitungsspiele in der Übersicht:

Herren I: 

Mi, 09.07.2025, 19:00 Uhr   FVS I - FC Gundelfingen II

So, 13.07.2025, 10:00 Uhr  FVS I - TSV Wertingen

Fr, 18.07.2025, 19:00 Uhr   FVS I - VFR Jettingen

Sa, 19.07.2025, 14:00 Uhr  FVS I - TSV Merching

Do, 24.07.2025, 19:00 Uhr  FVS I - TSV Langenau

So, 27.07.2025, 15:00 Uhr  FVS I - Türkspor Heidenheim

Mi, 30.07.2025, 19:00 Uhr   FVS I - SV Eggingen

So, 03.08.2025, 15:00 Uhr  TSV Offingen - FVS I

Mi, 06.08.2025, 19:00 Uhr   FVS I - FV 08 Unterkochen

So, 10.08.2025, 11:00 Uhr  FVS I - TSV Langenau

 

Herren II:

So, 13.07.2025, 12:00 Uhr   FVS II - FC Pfaffenhofen-Untere Zusam

Sa, 19.07.2025, 12:00 Uhr   FVS II - TSV Merching II

Mi, 23.07.2025, 18:30 Uhr   SV Asselfingen - FVS II

Sa, 26.07.2025 ab 17:00 Uhr   Vorbereitungsturnier beim FC Blau-Weiß Bellamont

Mi, 30.07.2025, 19:00 Uhr   SG Reisensburg-Leinheim - FVS II

 

Herren-res.:

Fr, 01.08.2025, 19:00 Uhr   SpVgg Bachtal 3 - FVS res.

So, 03.08.2025, 15:00 Uhr  FVS res. - FC Silheim

 

 

 

 

Herren I: Personelle Veränderungen

03.07.2025

Herrren I:

Bericht: Edagr Deibert, Heidenheimer Zeitung

Diese personellen Veränderungen im Kader und auf der Trainerbank gibt es bei Aufsteiger FV Sontheim

Diese Feierbiester! Nach drei Jahren Abstinenz ist der FV Sontheim zurück in der Landesliga. Was das mit Mozart zu tun hat, wie sich das Spielerkarussell dreht und weshalb Trainer Sebastian Knäulein einen neuen Co-Trainer bekommt:

Wolfgang Amadeus Mozart und die Fußballer des FV Sontheim – wie kann das zusammenpassen? Nun, zum einen war und ist der eine für seine filigrane Musik bekannt. Und die anderen? Für ihre filigrane Spielweise, könnte der ein oder andere Fußballfan keck einwerfen. Schließlich wurde sowohl die erste als auch die zweite Mannschaft Meister in ihrer Liga. Für die „Erste“ geht’s damit, nach dreijähriger Pause, mal wieder in die Landesliga. Und damit ist der FV Sontheim wieder der ranghöchste Fußballverein im Landkreis Heidenheim, was den Amateurbereich betrifft.

Zur ganzen Wahrheit gehört allerdings, dass die Sontheimer darüber hinaus Meister im Feiern sind. „Auch da stehen wir zu Recht ganz oben“, sagt Sebastian Knäulein mit einem Lachen. Der Trainer war bei den Feierlichkeiten nach dem Doppelaufstieg zwar nicht bis zum Schluss dabei, hatte aber am Tag drauf, als es mit der Familie in den Urlaub ging, einen Ohrwurm. Und zwar das Lied „Mozart“. Um genauer zu sein: „Mozart (Ciao Niveau)“. Der Malle-Hit des selbsternannten Partystars und Hitmaschine „Tobee“ kommt nicht immer filigran daher: „Ciao Niveau – Wir sehn uns erst am Montag/…denn ich geig mir heute einen rein wie Mozart.“

Wie gut sie Ballermann-Hits beherrschen, können die Sontheimer Fußballer unter härtesten Bedingungen unter Beweis stellen: Am Mittwoch ging es für Teile der ersten, zweiten und dritten Mannschaft für ein paar Tage nach Mallorca.

Sebastian Knäulein verzichtete darauf und blickt schon auf den offiziellen Trainingsstart der Landesliga-Fußballer am Montag, 7. Juli. Wie Wolfgang Amadeus Mozart wird sich der Sontheimer Trainer wieder als Komponist beweisen müssen. Natürlich auf einem anderen Gebiet, das jedoch auch viel Taktgefühl abverlangt. Knäulein muss aus 28 Spielern, die er zur Verfügung hat (darunter drei Torhüter), eine fußballerische Sinfonie schaffen. Dabei erhält der 44-Jährige Hilfe: Markus Ebert kommt aus Langenau (trainierte die A-Jugend) und wird neuer Co-Trainer. Der bisherige „Co“, Florian Löffler, übernimmt den Trainerposten bei der zweiten Mannschaft des FV Sontheim (Kreisliga A3). 

Sechs Neuzugänge gibt es beim Landesligateam des FV Sontheim, drei aus der eigenen Jugend und drei externe: Torhüter Tom Ebert (19) kommt aus Langenau, Nico Gölz von der SSG Ulm, wo der 19-Jährige einige Einsätze in der Landesliga hatte und Raphael Fanselow (18) von den A-Junioren des FC Gundelfingen. Aus der eigenen Jugend rücken Joel Göggelmann, Janis Ertle und Niklas Wykydal in die erste Mannschaft auf.

Weitere Neuzugänge wird es aller Voraussicht nach nicht geben. Am 30. Juni endete die Transferperiode. Das heißt: Spieler, die sich bis dahin nicht bei ihrem Verein abgemeldet haben, könnten nur unter einem erhöhten finanziellen Aufwand verpflichtet werden. Diese müssten mit einem Amateurvertrag ausgestattet werden und würden geschätzt mindestens zwischen 480 und 500 Euro pro Monat erhalten (Vertragsspieler oder Vertragsamateur). Sontheims Taktgeber Knäulein sieht keinen Grund, dass der Verein damit anfangen sollte. „Wir werden keine verrückten Dinge machen und Geld in die Hand nehmen. Wir werden auch so versuchen, den Klassenerhalt in der Landesliga zu schaffen“, sagt der Trainer. Eine andere Transfer-Möglichkeit wäre es, Spieler zu verpflichten, die zuletzt vereinslos waren oder aber aus einem anderen Bundesland kommen, wie zum Beispiel Studenten, und diese mit einem Zweitspielrecht auszustatten.

Abgänge beim FV Sontheim

Einige Spieler haben die Mannschaft allerdings auch verlassen: Dennis Böhm geht zurück nach Haunsheim, wo er beim TSV Spielertrainer wird. Alois Reinelt wechselt zum TSV Langenau. Der Torhüter kam seit dem 30. März nicht mehr zum Einsatz, weil Coach Knäulein in den letzten zehn Saisonspielen auf Elias Moser im Tor gesetzt hatte. René Färber, der nach seinem ersten offiziellen Karriereende noch einmal zurückgekehrt war und ein Tor in der Hinrunde der abgelaufenen Saison erzielt hatte, hört nun endgültig auf.

Bevor am neuen Werk „Landesliga“ gearbeitet wird, werden die Sontheimer bei ihrer Auszeit auf Mallorca aber womöglich nicht so stilvoll unterwegs sein. Wie heißt es so schön in Sebastian Knäuleins Ohrwurm-Hit: „Ich mach heute nich' Piano, lieber 'nen Tornado/Heute kein Niveau wie Mozart/Und wenn ich morgen geh'n muss wie Ludwig Amadeus.“

Fünf Spieler fehlen dem FV Sontheim

Zur Verletztenliste des FV Sontheim gehören Fabian Matuschek (Knieprobleme), Jorgo Kentiridis (Schulterverletzung), Tim Urban, Ruben Ertle (beide nach Kreuzbandriss) und Lennart Grantolli (Sprunggelenk).

Herren I / II: DOPPELMEISTER!!!

09.06.2025

Herren I / II:

Bilder: Oliver Vogel, Heidenheimer Zeitung & privat, FV Sontheim

Kampfgeist, Leidenschaft, Herzblut, Zusammenhalt, Wille und Emotionen - Wir haben gemeinsam Geschichte geschrieben!
Unermündlicher Einsatz auf und neben dem Platz. Nicht nur unsere Jungs auf dem Platz haben alles gegeben - Wir bedanken uns bei allen Fans, die uns bei Wind und Wetter unterstützt haben, unseren zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, sowie bei unseren Sponsoren.
 
 
 
 
 

Herren I: Aufstieg in die Landesliga

08.06.2025

Herren I:

Bericht: Jochen Gerstlauer, Heidenheimer Zeitung

Bilder: Oliver Vogel, Heidenheimer Zeitung & privat, FV Sontheim

Zwei Tore, viele Emotionen und eine Bierdusche: Der FV Sontheim siegt und macht die Rückkehr in die Landesliga perfekt

Mit einem 2:1-Heimsieg gegen die TSG Hofherrnweiler/Unterrombach II macht der FV Sontheim den Aufstieg in die Landesliga perfekt. Was darauf folgte? Ein Platzsturm, Bierdusche und viele emotionale Momente auf dem Hülenberg.

Der FV Sontheim ist zurück in der Landesliga. Mit einem 2:1-Heimsieg gegen die TSG Hofherrnweiler/Unterrombach II machte die Mannschaft von Trainer Sebastian Knäulein den Aufstieg perfekt. Nach drei Jahren kehrt der Klub auf die höhere Verbandsebene zurück – und das im Doppelpack: Auch die zweite Mannschaft schaffte am selben Tag den Sprung nach oben. Die Nacht auf dem Hülenberg wurde zur Partyzone.

Begünstigt durch den Patzer des SV Neresheim in der Vorwoche und den eigenen Sieg in Fleinheim hätte Sontheim bereits ein Remis gereicht. Doch die Mannschaft wollte mehr – und das trotz strömenden Regens und einem frühen Rückstand. In der sechsten Minute senkte sich eine als Flanke gedachte Hereingabe von Cedric Reidegeld unhaltbar ins Sontheimer Tor. Ein Sonntagsschuss, der die Gastgeber eiskalt erwischte.

Trotz Chancenwucher: FV Sontheim dreht frühen Rückstand und jubelt

Doch der FVS blieb unbeeindruckt. Trainer Knäulein: „Dank der vielen Chancen wusste ich schon, dass wir das Spiel noch drehen.“ Die Gastgeber drückten aufs Tempo, schnürten den Gegner ein und erspielten sich Möglichkeiten im Minutentakt. Kurz vor dem Halbzeitpfiff sorgte Felix Sparr für den verdienten Ausgleich. Zwar verschaffte er sich mit einem robusten Einsatz etwas Platz, doch sein Schuss saß – 1:1.

Nach der Pause setzte sich das Spiel auf ein Tor fort. Sontheim dominierte, kam besser mit dem rutschigen Geläuf zurecht und belohnte sich in der 59. Minute: Jakob Gläser versenkte den Ball nach Vorarbeit von Matthias Schnürch flach im rechten Eck zum 2:1. Zwischendurch kam die Nachricht vom Rückstand des SV Neresheim gegen Hüttlingen, was die Stimmung weiter anheizte.

Mit dem Schlusspfiff kamen die Emotionen: Trainer Sebastian Knäulein huldigt seinem Team

Die Sontheimer drängte in der Folge auf das dritte Tor. Ein Pfostentreffer von Edis Yoldas hätte beinahe die Entscheidung gebracht, doch es blieb spannend. Nach einer kurzen Nachspielzeit pfiff der Schiedsrichter endlich ab – der Aufstieg war perfekt. Der Platzsturm ließ nicht lange auf sich warten. Pyrotechnik, Aufstiegsmützen, Bierduschen und Gesänge begleiteten den historischen Tag. Ein sichtlich gelöster Sebastian Knäulein erklärte: „Heute hat man gesehen, wie gut wir Fußball spielen können. Wir haben nur zwei Torschüsse zugelassen – ein verdienter Sieg.“ Besonders hob er die mannschaftliche Geschlossenheit hervor: „Die Spieler hatten alle das gleiche Ziel, haben alles toll umgesetzt und das Beste aus sich herausgeholt.“

Auch Spielführer Daniel Gentner, der den verletzten Jorgo Kentiridis vertrat, blickte stolz auf die Saison zurück: „Es war so nicht zu erwarten. Wir sind ohne große Ambitionen gestartet und haben uns durch viele Ausfälle immer mehr zusammengerauft.“ Mit 17 Toren und zehn Assists war er Topscorer des Teams. „Wir waren nicht die Besten auf dem Feld, aber wir haben am besten zusammengehalten“, so der 28-Jährige. Für die kommende Saison ist er optimistisch: „Wenn wir zu Hause unsere Punkte holen, haben wir gute Chancen.“ Auch wenn bei ihm privat die Familie Vorrang hat, will er weitermachen.

Erst wird gefeiert, dann kommt die Landesliga

Felix Sparr, der mit seinem ersten Saisontreffer zum 1:1 den Weg zum Sieg ebnete, war einer der Männer des Spiels. „Es war brutal unbeschreiblich in dem Moment. Aber ich will mich nicht zu arg loben – jeder hat heute alles gegeben und alle haben es verdient“, sagte der 23-Jährige nach Abpfiff. Zur Landesliga wollte er sich noch keine Gedanken machen: „Das ist mir heute scheißegal – wir sind aufgestiegen und gehen heute einfach noch richtig steil.“