Herren I: Rückblick auf die 1. Runde im WFV-Pokal

25.07.2025

Herren I:

Bericht: Jochen Gerstlauer, Heidenheimer Zeitung

Bild: Markus Brandhuber, Heidenheimer Zeitung

Trotz Niederlage im WFV-Pokal: Darum blickt der FV Sontheim optimistisch auf die kommende Saison

Das hätte nicht sein müssen! Bei ihrer 0:3-Niederlage in der ersten Runde des WFV-Pokals gegen den SV Waldhausen präsentierten sich die Landesliga-Fußballer des FV Sontheim in einer starken Frühform. Warum für sie mehr drin gewesen wäre und welche Erkenntnisse Trainer Sebastian Knäulein gewonnen hat:

Nach gerade einmal knapp zwei Wochen Saisonvorbereitung trat der FV Sontheim als Landesliga-Aufsteiger in der ersten Runde des Pokal-Wettbewerbs des Württembergischen Fußballverbandes (WFV-Pokal) gegen den Vizemeister der vergangenen Landesligasaison an. Der SV Waldhausen war nur knapp am Aufstieg in die Verbandsliga gescheitert – und siegte in Sontheim vor über 200 Zuschauern mit 3:0.

Das deutliche Ergebnis täuscht allerdings über den Spielverlauf hinweg. Zwar gerieten die Gastgeber durch ein kurioses Gegentor nach einem Eckball in der 4. Minute früh in Rückstand. Im Anschluss war der FV Sontheim aber über weite Strecken des Spiels die bessere Mannschaft. Einziges Manko: die Chancenverwertung. Zweimal scheiterte zum Beispiel Edis Yoldas in aussichtsreicher Position.

Während sich Waldhausen überraschend weit zurückzog, mussten die Sontheimer in der Schlussphase des Spiels offensiver agieren. Die routinierten Gäste wiederum nutzten die sich nun ergebenden Lücken in der Sontheimer Abwehr, um zwei weitere Tore zu erzielen (68. und 86. Minute).

Trotz der Niederlage und dem Aus im Pokal zeigte sich Sebastian Knäulein zufrieden mit der Leistung seines Teams. „Was die Jungs heute auf den Platz gebracht haben, war richtig gut. Wir waren über weite Strecken die fußballerisch bessere Mannschaft“, erklärte der Sontheimer Trainer. Ihm habe imponiert, wie sich seine Mannschaft nach dem frühen Rückstand gefangen habe und dann dominant Fußball gespielt habe. Allerdings habe Sontheim es verpasst, ein Tor zu machen. „Heute mussten wir auch etwas Lehrgeld zahlen“, so Knäulein, „können aber auf unsere heute gezeigte Leistung aufbauen.“ Man habe gesehen, was seine Mannschaft leisten kann.

 

Herren I: Vorbericht zur 1. Runde im WFV-Pokal

23.07.2025

Herren I:

Bericht: Edgar Deibert, Heidenheimer Zeitung

Wiedersehen im WFV-Pokal

Diese besondere Erinnerung hat Sontheims Trainer Sebastian Knäulein an Waldhausens Coach Jens Rohsgoderer

Es geht wieder los! In der ersten Runde des WFV-Pokals hat der FV Sontheim am Donnerstagabend, 24. Juli, den SV Waldhausen zu Gast. Warum das Spiel für Sontheims Trainer Sebastian Knäulein reizvoll ist:

Ist es schon wieder soweit? Die Fußballer des FV Sontheim bestreiten am Donnerstag, 24. Juli, bereits ihr erstes Pflichtspiel der neuen Saison. Als Neu-Landesligist treten die Sontheimer im Verbandspokal (und nicht mehr im Bezirkspokal) an. Dabei hat der Aufsteiger ab 19 Uhr den Ligakonkurrenten SV Waldhausen zu Gast. Dieser war in der vergangenen Saison knapp in der Relegation am Aufstieg in die Verbandsliga gescheitert. Nach zwei Siegen gab es eine 0:1-Niederlage im entscheidenden Spiel gegen Tübingen.

„Waldhausen ist ein attraktiver Gegner, ein richtiger Brocken, der da auf uns wartet“, sagt Sebastian Knäulein über den Gegner. Das Pokalspiel sei ein erster Höhepunkt der neuen Saison. „Es wird uns guttun, zu sehen, wie wir stehen“, so der Trainer des FV Sontheim. Beide Vereine liegen relativ nah beieinander (37 Kilometer Entfernung), zudem kennen sich Knäulein und Waldhausens Coach Jens Rohsgoderer gut und tauschen sich regelmäßig aus. „Wir haben viele Jahre mit unseren Mannschaften gegeneinander gespielt“, sagt der Sontheimer Trainer. Und etwas Besonderes: Als Spieler gewann er mit dem FV Sontheim im Mai 2014 vor 700 Zuschauern den Bezirkspokal gegen den SV Ebnat. Dieser wurde damals von Rohsgoderer betreut. Natürlich erinnert sich Knäulein daran noch gut. „In Mergelstetten“, fügt der einstige Abwehrspieler an.

Nach knapp zwei Wochen Saisonvorbereitung ist Sebastian Knäulein „nicht vollumfänglich zufrieden“, wie er sagt. „Was das Spielerische angeht, haben wir noch Luft nach oben“, so der 44-Jährige. Dies sei aber zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung auch normal, da es gelte, die neuen Spieler einzubauen und somit die Automatismen noch nicht zu einhundert Prozent greifen würden.

Zum ersten Saisonspiel in der Landesliga ist der FV Sontheim am Samstag, 16. August, beim VfL Sindelfingen, dem Tabellenelften der vergangenen Saison, zu Gast (15.30 Uhr).

Herren I: Rückblick auf das Testspiel gegen den TSV Merching und das Wiedersehen mit Johannes Röhrer

23.07.2025

Herren I:

Bericht: Edgar Deibert, Heidenheimer Zeitung

Bild: privat, FV Sontheim

Warum Fußballer Johannes Röhrer im Spiel gegen seinen ehemaligen Verein FV Sontheim zum Matchwinner wurde

Er war mal wieder da! Beim FV Sontheim war Johannes Röhrer Teil einer „goldenen“ Generation“. Jetzt trat der 35-Jährige mit seinem neuen Fußballverein, dem TSV Merching, zu einem Freundschaftsspiel in Sontheim an. Wie es zu diesem besonderen Aufeinandertreffen kam und warum der Begriff „Drecksbär" fiel:

Ein Sontheimer Jung zurück bei seinen Wurzeln: Johannes Röhrer spielte mit dem FV Sontheim, unter anderem mit dem heutigen Trainer Sebastian Knäulein, Jorgo Kentiridis, Daniel Gentner, oder Michael Kastler, in der Landes- und Bezirksliga, gewann mit seinem Heimatverein auch den Bezirkspokal. Knäulein erinnert sich gerne an Röhrers „brutale Dynamik“, dessen „linken Hammer“ und seinen immer einhundert prozentigen Einsatzwillen. 

Nach vier Jahren beim SC Hermaringen, mit dem er den Aufstieg in die Bezirksliga feierte, zog es Röher nach Bayern. Nach zwei Spielzeiten beim Kissinger SC läuft der Linksfuß jetzt für den TSV Merching (südlich von Augsburg) als spielender Co-Trainer auf. Zuerst war er Lehrmeister und Fachbereichsleiter für Metalltechnik bei der Handwerkskammer. Jetzt steht für Johannes Röhrer aber eine berufliche Veränderung an: ab September ist er Berufsschullehrer für Metalltechnik (10./11. Klasse).

„Die Bayern finden mein Schwäbisch lustig“, sagt er über seine neue Heimat. Sein neues Umfeld mache es ihm leicht, großes Heimweh nach Sontheim habe er eigentlich nicht. Wobei er sich immer auf Besuche bei seiner Familie, seinen Verwandten und Freunden freut, wie er betont. Gute Kumpels hat Röhrer noch beim FV Sontheim, bei dem er mit seinem neuen Verein zu einem Freundschaftsspiel antrat. Für den Vater zweier Töchter war die „Zusammenführung“ der beiden Klubs eine Herzensangelegenheit: „Ich wollte, dass meine Mitspieler verstehen, warum ich so bin, wie ich bin. Und aus welchem tollen Verein ich komme.“ Wobei er gerne Parallelen zieht zwischen den beiden Klubs.

Also wurden gleich zwei Testspiele ausgemacht (die ersten und zweiten Mannschaften traten jeweils gegeneinander an). „Alle waren begeistert von der Organisation durch Hannes Blank und wie Kathrin Holzwarth uns an diesem Tag im Clubhaus betreut hat“, schildert Röhrer, der in Sontheim nur „Jodl“ genannt wird.. So manch ein Fan aus Merching kam mit dem Zug angereist. Auch wegen des Biers „Goldochsen“, dem Stammbier des FVS. Und diese sahen einen Matchwinner, der Johannes Röhrer heißt: Dieser verwandelte einen Elfmeter zum 1:0-Sieg für den TSV Merching. „Das stand so nicht im Drehbuch“, scherzt der Torschütze. Normalerweise schießt er die Elfmeter nicht. Doch einerseits hätten die eigentlichen Schützen gefehlt. Andererseits: „Meine Mitspieler meinten: Du musst schießen. Da konnte ich nicht nein sagen“, erzählt Röhrer.

Nach dem Spiel bekam er einen verbalen Seitenhieb von Sontheims Michael Kastler mit. Dieser scherzte Richtung Röhrer: „Du Drecksbär.“ Doch im Anschluss war alles vergessen, gemeinsam ging es für alle Mannschaften zum Sontheimer Dorffest. „Das war ein unvergesslicher Tag“, schwärmt Röhrer. Wobei ihm gleich klar gewesen sei, dass er mit seinem neuen Team bei seinem Ex-Verein zumindest nicht verlieren würde: „Meine beiden Töchter haben mit ihrer Oma beim Warmmachen zugeschaut. Immer wenn sie dabei waren, haben wir mit Merching nie verloren. Sie sind meine Glücksbringer.“

Johannes Röhrer: Trainerschein im kommenden Jahr

Zum TSV Merching kam Johannes Röhrer über seinen Kumpel, Moritz Willis, mit dem er auch beim Kissinger SC zusammengespielt hat. Beide sind spielende Co-Trainer von Günter Bayer, von dem sie viel lernen, wie Röhrer betont. „Wir sind seine beiden Hilfssheriffs“, scherzt Röhrer, der zusammen mit Willis im kommenden Jahr den Trainerschein machen will.

 

Herren I: 1. Runde WFV-Pokal

23.07.2025

Herren I:

Die Lose sind gezogen! Durch den Aufstieg in die Landesliga sind unsere Jungs zur Teilnahme am WFV-Pokal berechtigt. Die Losfee hat dem FVS ein Heimspiel beschert. Der Gegner ist kein Unbekannter, denn gegen den SV Waldhausen haben unsere Jungs bereits in der Vergangenheit einige Spiele bestritten. Auch in der kommenden Landesliga-Saison treffen unsere Jungs auf den SV Waldhausen.

Zum Pflichtspielauftakt der Saison 2025/2026 freuen wir uns auf viele Zuschauer. Unser Kiosk ist für euch geöffnet.