100 Jahre FVS - Rückblick auf das Vorspiel mit den Vereinsfreunden des TV Brenz

27.07.2024

Vor dem Spiel der Auswahl des FV Sontheim gegen die Traditionsmannschaft des 1. FC Heidenheim kam es zum Duell des TV Brenz gegen die AH der SGM Bächingen/Medlingen. Bereits bei diesem Spiel war unser Sportplatz gut gefüllt und sowohl Spieler als auch Zuschauer hatten jede Menge Spaß. Am Ende siegte die AH der SGM Bächingen/Medlingen mit 4:2. Als Dankeschön für die Einladung zu diesem Spiel überreichte Christian Bausch, Vorstand des TV Brenz unserem Vorstand Lars Mack ein kleines Erinnerungsgeschenk - Wir sagen DANKE und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit und eine tolle Vereinsfreundschaft in unserer Dorfgemeinschaft.

Rückblick: Sieg im Spiel gegen die Traditionsmannschaft gegen den 1. FC Heidenheim 1846

27.07.2024

Bericht: Edgar Deibert, Heidenheimer Zeitung

Bilder: Markus Brandhuber, Heidenheimer Zeitung

Was für ein Spektakel vor rund 1000 Zuschauern! In einem torreichen Freundschaftsspiel setzte sich der FV Sontheim gegen die Traditionsmannschaft des 1. FC Heidenheim mit 5:3 durch. Wie es dazu kam, wer die Torschützen waren und welchen Scherz sich FCH-Legende Marc Schnatterer im Hinblick auf sich und seine Mitspieler erlaubte:

Die Erwartungen wurden übertroffen. Und das in doppelter Hinsicht. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen des Gesamtvereins bestritt die AH des FV Sontheim, die mit einigen Spielern aus dem Bezirksligateam verstärkt wurde, am Freitagabend, 26. Juli, ein Freundschaftsspiel gegen die Traditionsmannschaft des 1. FC Heidenheim. Die Verantwortlichen hatten mit 500 Zuschauern gerechnet, am Ende wurden es geschätzt 1000.

Marc Schnatterer würdigte im Vorfeld der Partie im Hinblick auf die Zuschauerzahl den FV Sontheim: „Es hat viel damit zu tun, dass es im Verein stimmt. Da gehört Ehrenamt dazu, man hat da eine große soziale Verantwortung. Deswegen muss man auch von unserer Seite sagen: Hut ab vor dem, was ihr leistet.“ Einen Scherz schob die Legende des 1. FC Heidenheim im Hinblick auf die FCH-Traditionself nach: „Für uns ist es auch immer schön, wenn ein paar Leute kommen und daran interessiert sind, wie wir uns noch bewegen können.“

udem gab es das von vielen als gewagt ausgelegte Sontheimer Ziel eines 5:4-Sieges. Am Ende war es ein 5:3-Erfolg. Begünstigt wurde dieser allerdings auch durch personelle Ausfälle beim FCH. So verletzte sich Florian Krebs nach nur wenigen Minuten ohne gegnerische Einwirkung am Knie und musste ausgewechselt werden. Im Verlauf der ersten Halbzeit erwischte es auch Bastian Heidenfelder (Probleme mit dem Oberschenkel) und Rene Hammerl, der bei einem Kopfballduell unabsichtlich einen Schlag auf die Nase bekam und mit blutender Nase vom Feld musste. Letztlich hatte die Traditionsmannschaft des FCH noch zwölf Spieler zur Verfügung, sodass mit Benjamin Huber ein ehemaliger Torhüter auch als Feldspieler aushelfen musste.

Den Torreigen eröffnete Alper Bagceci, als er in der 12. Minute die Gäste in Führung brachte. Nur drei Minuten später glich Markus Heisele, der vor dem Spiel auf Sontheimer Seite offiziell verabschiedet wurde (wechselt in die AH), aus. Die Traditionsmannschaft des FCH ging aber erneut in Front, dieses Mal durch ein Tor von Christian Essig (25.). Doch Sontheim blieb dran und glich durch Thomas Mack wieder aus (34.).

Nach dem Seitenwechsel konnten die Gastgeber die erste Führung des Spiels bejubeln: Jorgo Kentiridis traf in der 54. Minute zum 3:2. Während die Sontheimer weiter fleißig durchwechseln konnten (Kader von 21), hatte der FCH diese Möglichkeit nicht. Und so erhöhte Jonathan Mack, der ebenfalls sein Abschiedsspiel beim FV Sontheim erhielt, auf 4:2 in der 65. Minute. Der FCH steckte aber nicht auf, vor allem Schnatterer trieb die Heidenheimer an – und Benjamin Huber gelang der Anschlusstreffer zum 3:4. Doch nur zwei Minuten später stellten die Sontheimer durch einen Treffer von Rainer Urban den 5:3-Endstand her.

Fußballexperte Martin Rebhan behält Recht

Letztlich sollte der beim FV Sontheim als Experte ausgewiesene Martin Rebhan Recht behalten. Der ehemalige Mitspieler von Frank Schmidt (in Nürnberg) und einstige Co-Trainer der ersten Sontheimer Herrenmannschaft prophezeite schon vor dem Anpfiff: „Die Sontheimer werden die Jungs vom FCH sicherlich kaputt laufen.“ 

100 Jahre FVS - Vorbericht zum Spiel gegen die Traditionsmannschaft des 1. FC Heidenheim 1846

25.07.2024

Bericht: Edgar Deibert, Heidenheimer Zeitung

Bilder: Markus Brandhuber, Heidenheimer Zeitung

Was für Ansagen! Der FV Sontheim empfängt am Freitag, 26. Juli, die Traditionsmannschaft des 1. FC Heidenheim. In einem humorvollen Gespräch nehmen sich Dieter Lindenmayer, Michael Gansloser, Sebastian Knäulein und Hannes Blank (wollte nicht mit aufs Foto) gegenseitig auf den Arm und lassen auch den Fragesteller ganz schön alt aussehen:

Mit Humor geht vieles leichter, das weiß auch Michael Gansloser, der jüngst in seiner neuen Funktion als Teil der Spielleitung vorgestellt und von der Heidenheimer Zeitung in einem Artikel kurzerhand fälschlicherweise in Markus umgetauft wurde. „Ich durfte mir einiges anhören“, sagt der 38-Jährige, schmunzelt aber dabei. Ob die Richtigstellung an dieser Stelle hilfreich sein wird, sei mal dahingestellt. Beim FV Sontheim herrscht aber eh sehr gute Stimmung, da im Rahmen des 100-jährigen Bestehens des Gesamtvereins das Fußballspiel gegen die Traditionsmannschaft des 1. FC Heidenheim am Freitag, 26. Juli (18.30 Uhr), ansteht.

Dementsprechend wurde auch das Interview von allen Protagonisten mit viel Humor geführt. Zur guten Stimmung beigetragen haben Dieter Lindenmayer und Hannes Blank (Trainergespann der Sontheimer Mannschaft, unterstützt werden sie von Achim Klenz als Spielertrainer) sowie Michael Gansloser und Sebastian Knäulein (beide Spieler). Der Kader der Gastgeber besteht aus verdienten Spielern (es wurde eine Art Legendenliste anhand der Anzahl der Spiele für den Verein erstellt) und somit aus einem großen Teil der AH-Mannschaft (Ü32) sowie einer Handvoll jüngerer Spieler.

Herr Blank, Herr Lindenmayer, wie will der FV Sontheim die Traditionsmannschaft des FCH knacken?

Blank: Das können wir doch nicht der Presse erzählen.

Lindenmayer: Bei uns weiß eh jeder auf dem Platz, was zu tun ist. Bei der Erfahrung unserer Spieler ist viel Ansage von unserer Seite gar nicht notwendig.

Und wie viele Tore wollt ihr schießen?

Blank: Eins mehr als der Gegner.
Lindenmayer: Mindestens.
Knäulein: Etwas Kampfansage muss ja sein.

Und in welchem System spielt Sontheim?

Lindenmayer: Das wird sich individuell ergeben, welche Spielformen wir ansetzen.
Blank: Ich würde sagen, eine traditionelle Taktik. Mit Libero, Manndecker, Außenläufer.
Gansloser: Dass wir uns regelmäßig getroffen haben und Videoanalyse gemacht haben, wird jetzt nicht erwähnt?
Lindenmayer: Unser Spiel findet immer im Angriff statt. Uns war’s schon immer egal, wer zu uns nach Sontheim kommt. Wir werden nicht versuchen, groß auf Defensive. Es gibt kein Taktieren, voll drauf.

Also lieber ein 5:4 als ein 1:0?

Lindenmayer: Richtig. (überlegt) Gut, vier Gegentore, das muss natürlich auch nicht sein. Lieber ein 5:1. (alle lachen)

Okay, da fällt einem auch nichts mehr ein. Zu den Spielern: Stehen Sebastian Knäulein und Michael Gansloser denn in der Startelf?

Lindenmayer: Dazu können wir wirklich noch keine Aussagen treffen.
Blank: Es kommt natürlich auch darauf an, wie der Gegner auftritt.

Anders gefragt: Rein theoretisch könnten Sie, Herr Knäulein, zusammen mit Herrn Gansloser Führungsspieler auf dem Platz sein?

Knäulein: Ja, wir haben das ein oder andere Spiel gemeinsam gemacht. Von daher kriegen wir das schon hin.

Beide in der Innenverteidigung?

Gansloser: Eine andere Position gibt’s für uns nicht.
Knäulein: Ich glaube, im Mittelfeld haben wir genug gute Jungs, die das Spiel für uns machen. Dann ist es gut, wenn Ganse und ich den Laden hinten dichthalten.
Gansloser: Wie zu alten Zeiten.

Herr Gansloser, was ist denn die Schwäche von Herrn Knäulein? Was müssen sie ausgleichen?

Gansloser: Der Schnellste ist er mit Sicherheit nicht. Sein Stellungsspiel ist eine Stärke, nicht das Tempo. Aber das ist altersbedingt, früher war es anders.
Knäulein: (lacht) Ja, ganz anders.

Und umgekehrt?

Knäulein: Ganse hat eigentlich keine Schwächen. Vielleicht ab und zu das Kopfballspiel, wo ich eher ranmuss. Aber ansonsten.
Blank: Ganse lebt von seiner Torgefährlichkeit. (alle lachen)

Wie viele Tore haben Sie in Ihrer Karriere gemacht, Herr Gansloser?

Gansloser: Eins, aber das ist mir aberkannt worden. Es wurde dann als Eigentor gewertet. Das war noch unter Roland Häge. Ansonsten in Freundschaftsspielen.

Sind Spieler wie Knäulein/Gansloser denn gut zu führen?

Lindenmayer: Grundsätzlich ist das eine große Herausforderung. Die Spieler kommen aus der Jugend, sind dann im Aktivenbereich. Es wurde oft viel falsch gemacht. Dann tue ich mir halt schwer, da noch einmal einiges herauszuholen. (alle lachen)

Sie kämpfen also gegen Windmühlen?

Lindenmayer: Na ja, es gibt schon Lichtblicke. Im Alter sieht man Dinge oft aus einem anderen Blickwinkel oder reflektiert besser. Es gibt schon Möglichkeiten, die Leute zu coachen.

Haben Sie denn Ambitionen auf den Trainerjob bei der ersten Mannschaft?

Lindenmayer: Nein, da habe ich keine Ambitionen. Ich bin kein Trainer der AH, eher Betreuer, Teammanager, Mannschaftsarzt und Psychologe.
Knäulein: (lacht) Psychologe. Wie geil.

Bei Herrn Knäulein ist es wahrscheinlich eh schon zu spät mit dem Coachen?

Lindenmayer: Es ist meistens so: wahrscheinlich bis 60 Sekunden nach Anpfiff geht’s. Dann sind auch bei ihm die Vorgaben eh alle vergessen.
Knäulein: Danke, Bene (Spitzname von Dieter Lindenmayer). Das ist echt super. (lacht)

Gibt es denn Spieler beim FCH, auf den Sie sich besonders freuen?

Gansloser: Patrick Faber, mit dem habe ich in der Jugend beim HSB gespielt.
Knäulein: Bei mir ist es Ingo Feistle. Mit dem habe ich in Gundelfingen zusammengespielt und wir waren zusammen in der Schule. Deswegen wäre es cool, wenn er mit dabei wäre.
Lindenmayer: Klar, als Aushängeschild ist ja Marc Schnatterer dabei. Es ist etwas Besonderes, ihn bei uns in Sontheim zu erleben. Zeichnen Sie das eigentlich auf? Bei Ihnen soll das ja besser sein …

Ihren Nachnamen werde ich bestimmt nicht richtig schreiben.

Blank (ruft dazwischen): D-i-e-t-e-n-m-a-y-e-r. (lacht)

Würden Sie Ihren Namen mir denn buchstabieren?

Lindenmayer: Vorname Dieter, ohne h.

Okay, wir brechen an dieser Stelle lieber mal ab ...

 

Vor dem Spiel gegen die Traditionsmannschaft des FCH werden beim FV Sontheim drei Spieler der ersten Mannschaft verabschiedet: Jonathan Mack, Markus Heisele und Mario Laubmeier.

Im Vorfeld gibt es ein Freundschaftsspiel zwischen den Handballern des TV Brenz und der AH der SG Bächingen/Medlingen (17 Uhr). Im Anschluss wird ein Foto von allen Helfern gemacht (etwa 400), die beim Fest zum 100-jährigen Bestehen des Gesamtvereins über Pfingsten mitgeholfen haben.

Die Ü 32 des FV Sontheim bestreitet regelmäßig Freundschaftsspiele; 2023 stand sie zudem im Halbfinale des Bezirkspokals. Im Januar 2024 musste sich die Sontheimer AH bei einem Hallenturnier in Ulm im Finale gegen die Senioren des FC Bayern München mit 1:2 geschlagen geben.

Dieter Lindenmayer bestritt „103 oder 107 Spiele“ für den FVS (genau weiß er es nicht mehr), beendete aber mit 25/26 aufgrund von Verletzungen seine aktive Laufbahn. Mit 30 stieß er zur Sontheimer AH dazu. Diese bezeichnet er als „Rückgrat bei vielen Sachen“.

 

 

100 Jahre FVS - Kader für das Spiel gegen die Traditionsmannschaft des 1. FC Heidenheim 1846

25.07.2024

Bericht: Edgar Deibert, Heidenheimer Zeitung

Welche Ehre! Der FV Sontheim hat am Freitag, 26. Juli, die Traditionsmannschaft des 1. FC Heidenheim zu Gast. Der Kader der Gastgeber umfasst 21 Namen. Zusammen kommen sie auf 8.103 Spiele für den FV Sontheim:

Bei der Kaderfindung für das Spiel gegen die Traditionsmannschaft des 1. FC Heidenheim (Freitag, 26. Juli, 18.30 Uhr) wurden beim FV Sontheim einige Überlegungen angestellt. Letztlich sollen verdiente Spieler zum Zug kommen. Die 21 Fußballer im Kader haben zusammen 8.103 Spiele für den FVS bestritten.

Ganz oben thront uneinholbar
Steven Färber mit bislang 747 Einsätzen.
Dahinter folgen:
Achim Klenz (714),
Michael Gansloser (594),
Rainer Urban (529),
Ralf Goy (493),
Max Kern (492),
Achim Mack (454),
Michael Kastler (445),
Markus Heisele (431),
Thomas Haner (411),
Thomas Mack (347),
Daniel Gentner (336),
Jonathan Mack (334),
Samuel Mack (310),
Clemens Mack (296),
Jorgo Kentiridis (282),
Sebastian Knäulein (193),
Lars Mack (161),
Dietmar Schwarz (155)
und Alois Reinelt (131)